Start Car Hifi Sony präsentiert XNV-L77BT, XNV-L66BT, XNV-770BT & XNV-660BT

Sony präsentiert XNV-L77BT, XNV-L66BT, XNV-770BT & XNV-660BT

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Fotos: Sony (bearbeitet)

Dass Sony in Sachen Car-HiFi eine vernünftige Ausstattung bieten kann, wissen die meisten. Warum dann nicht einfach Musik und Orientierung kombinieren? Die Idee setzte Sony in die Tat um und schnappte sich TomTom zur Herstellung von den neuen XNV-L77BT und XNV-L66BT sowie den XNV-770BT und XNV-660BT.

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Xplod heißt das musikalische Zauberwort. Wobei es natürlich wie bei jedem Hersteller auch Kritiker gibt, die hier und dort was auszusetzen haben. Aber soweit ich weiß, steht die Bezeichnung Xplod nicht für eine Eintagsfliege.  Dass TomTom seit Jahren Spezialist für Navigationsgeräte ist, brauchen wir nicht zu diskutieren. Die neuen AV-Geräte bestehen aus der Musikeinheit von Sony, gepaart mit der Navigation von TomTom. Vorteilhaft daran ist sicher die Verbindung von Entertainment und Infotainment.

Das Grundmodell ist bei beiden Serien das XNV-770BT und XNV-660BT. Das Sony XNV-770BT verfügt über ein 7-Zoll-Display und das XNV-660BT hat 6,1 Zoll verpasst bekommen, damit man nicht in den Bildschirm hineinkriechen muss. Die Auflösung beläuft sich bei beiden auf 800×480 Bildpunkte. Das Kartenmaterial von TomTom umfasst 45 europäische Länder. Aber das ist noch nicht alles: Das Navi berechnet die schnellste Route nicht nur nach den möglichen Geschwindigkeiten, sondern beachtet auch Wochentag, Uhrzeit und Ampelphasen. Somit ist eine noch genauere Ankunftszeit vorhersehbar. Das macht das neue Programm IQ Routes möglich.

Medienformate wie MP3, WMA, ACC oder auch MPEG4 können wiedergegeben werden. Diese können per Fernbedienung ausgewählt werden. Die USB-Schnittstelle für den Anschluss von MP3-Playern, iPods und so weiter, sorgt für ausreichend Konnektivität. Hörbar sind die Files mit einer maximale Ausgangsleistung von 4×52 Watt. Je nach Wunsch kann zwischen 7 Equalizereinstellungen gewählt werden. Diverse Bluetooth-Funktionen sind ebenfalls vorhanden, um das Smartphone mit dem Navi zu verbinden.

Das Sony XNV-L77BT und das -L66BT haben noch ein paar Extra-Funktionen auf Lager. So werden via HD-Traffic alle drei Minuten aktuelle Daten geholt, damit zügig auf Staus, Verzögerungen oder auch Sicherheitsrisiken wie ungesicherte Unfallstellen aufmerksam gemacht werden können. Natürlich wird dementsprechend auch gleich nach einer Umleitung gesucht, um den Fahrer zu entlasten. Durch das „vorausschauende Fahren“, was wir ja alle in der Fahrschule gelernt haben, ist so ein sichereres Fortbewegen möglich.

Kleines, aber durchaus nützliches Feature für die „zügigeren“ Fahrer: Gewarnt wird angeblich auch vor Blitzern (fest und mobil!). Per lokaler Google-Suche kann man bestimmte Orte wie Restaurants aufrufen und wer noch nicht hat, per Anruf gleich ein Tisch in diesem reservieren, direkt vom Bildschirm aus. Die Geräte werden ab November für Kunden zur Verfügung stehen. Die Preise scheinen noch nicht bekannt zu sein. Allerdings werden das Sony XNV-660BT und das XNV-770BT etwas günstiger sein, da sie weniger Features beinhalten.

2 KOMMENTARE

  1. Wenn dieses Navis wirklich vor Blitzern warnen, holt man sich die Ausgaben ja wieder- Wobei die Gefahr in Fallen zu geraten, sehr hoch sein muss, ähnlich wie der Preis, von dem auszugehen ist. Schickes Bild übrigens ;-)

  2. Moin EllaJo,
    vorab vielen Dank fürs Kommentieren. Ja, ich gehe davon aus, dass die Preise vermutlich nicht wirklich viel Spaß machen werden. Dennoch hast du recht, dass es sich durchaus lohnen könnte. Gerade für die, die Geschwindigkeitsbegrenzungen gerne „übersehen“. Naja, Standblitzer kennt man ja meistens bei den Strecken, die man häufig fährt. Aber für Fahrten außerhalb des bekannten Radius könnten die Navis sich schnell rentieren. Ich habe da gerade Ampelblitzer im Kopf. Sollten die Schmuckstücke von Sony bei mobilen Radarfallen (!?) wirklich sich lauthals bemerkbar machen, wäre das wiederum auf Autobahnen für den ein oder anderen ein Vorteil. Da gibt es ja durchaus ein paar mehr Personen, denen ein weißes Schild mit roten Kreis und schwarzen Zahlen nicht auffällt. Allerdings habe ich ebenso noch im Kopf, dass die Meldung von Radarfallen eigentlich verboten ist… Wobei wir uns hier noch im juristischen Niemandsland befinden, da der Paragraph 23 I b StVO nicht Navigationsgeräte mit einschließt und deshalb etwas schwammig formuliert ist. Danke, schön, dass es dir gefällt.

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