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Maelstrom und Molten – Die Special Editions der erfolgreichen Razer Naga

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Foto: Razer

Razer ist nach wie vor einer, wenn nicht sogar DER Spezialist in Sachen Gamingzubehör. Es ist schwer an den ausgefeilten Mäusen, Headsets, Tastaturen und Mauspads vorbeizukommen, wenn man auf intensives Gaming wert legt. Eines der Vorzeigeobjekte ist die Razer Naga. Nun bekommt sie mit Molten und Maelstrom zwei Sondereditionen dazu.

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Wer erfolgreich sein möchte, der darf nicht nur auf das liebe Geld schauen, sondern sollte nach Qualität und Ausstattung gehen. Es gibt wohl nichts Schlimmeres als beim Online-Shooter einen Abschuss zu kassieren, nur weil die Reaktionszeit und Präzision von den Komponenten zu mager ist. Bevor wir auf die Spezifikationen eingehen, nehmen wir das Äußere unter die Lupe. Nun, da es sich um Special Editions handelt, können wir abgesehen vom farblichen Design keine Änderungen finden.

Das Markenzeichen (das typische Deathaddermotiv) musste dem Sondereditionsdesign weichen. Auf der Maelstrom ist ein Strudel oder Wirbelsturm abgedruckt und die Molten bedient sich einem weiteren der vier Elemente: Feuer. Es wirkt, als ob die Maus aufbricht/aufplatzt und darunter sich flüssiges Magma befindet. Ansonsten ist man praktischerweise bei der ergonomischen Form geblieben. Gute Entscheidung der US-Amerikaner. Gerade die Ablagefläche für den kleinen Finger kommt bei uns gut an. Eine der wichtigsten Funktionen ist die Abtastrate, die angibt, wie oft das Betriebssystem die Position der Maus abfragt.

Bei 5.600dpi bewegen wir uns hier schon in einem hervorragenden Bereich und die magere Reaktionszeit von 1 Millisekunde ist auch nicht wirklich wahrnehmbar. Somit vollzieht die Maus gerade bei Spielen, die viel Präzision benötigen, jede noch so kleine Bewegung punktgenau und äußerst zügig. Vorausgesetzt, man hat als Spieler auch das nötige Feingefühl, sonst nützt die beste Maus nichts. Damit die Bewegungen aber fix vonstattengehen, sind die Füße der beiden Naga-Modelle mit einer Teflonschicht überzogen worden, wie sie auch bei Schusswaffen verwendet wird. Netter Nebeneffekt ist dabei die Geräuschlosigkeit bei der Mausbewegung.

Insgesamt verfügen die Razer Naga Molten Special Edition und Maelstrom Special Edition über jeweils 17 Tasten, was sogar den ambitionierten Gamer zufriedenstellen sollte. Alle Tasten sind dabei sehr gut zu erreichen und gewähren eine angenehme Bedienung. Das Scrollrad verhält sich beim Scrollen so wie beim Drücken vorbildlich. Linke und rechte Maustaste weisen auch einen sehr guten Druckpunkt auf. Was einen kleinen Tadel verdient, sind die beiden kleinen, zusätzlichen Tasten neben der linken Maustaste. Die sind etwas schwammig zu handhaben, aber es ist noch im Rahmen. Highlight sind die 12 Tasten an der Daumenseite. Hier kann jede Taste so belegt werden, wie es der User wünscht.

Dadurch sind Tausende von Tastenkombinationen möglich. Für jedes Spiel kann eine eigene Belegung konfiguriert werden. Ausgezeichnete Idee, aber an der Umsetzung ist leider ein weiterer kleinerer Kritikpunkt der Razors fällig. Werden die Tasten ausnahmsweise beim Zocken nicht benötigt, hat man das Pech, dass sie sich nicht ausschalten lassen. Zwar ist der aufzuwendende Druck relativ hoch, aber ein versehentliches Drücken lässt sich dennoch nicht vermeiden, wenn man drei oder sechs Stunden eine der Nagetiere bedient.

Ein weiteres Highlight sind die Add-ons. Ja, richtig, für eine Maus kann es auch Add-ons geben. Die Custom Interface Add-ons wurden extra für Massen-Mehrspieler-Online-Games wie beispielsweise WoW entworfen. Mitten im Spiel kann man so seine Tastenbelegung aufrufen und koordinieren. Die Razer Naga kam vor fast genau einem Jahr auf den Markt und kostete damals 79,99 Euro. Genau diesen Preis veranschlagt Razer auch bei der Razer Naga Maelstrom Special Edition und der Molten Special Edition. Die Vorbestellungen sind ab dem 12. Oktober möglich.

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