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Lenovo eBox: Spielkonsole mit Steuerung per Geste aus China

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Foto: chinadaily

Runter vom Sofa und bewegen heißt es bei den Spielkonsolen von heute. Nintendo hat es mit seiner Wii vorgemacht, Sony folgt mit Playstation Move und Microsoft mit Kinect. Der Markt bei den Spielkonsolen ist recht überschaubar, erweitert sich aber bald um eine weitere Konsole mit Gestensteuerung: die Lenovo eBox.

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Die Gestensteuerung der eBox

Gestensteuerung und damit einhergehend Bewegung beim Spielen fasziniert die Nutzer von Konsolen. Sony und Nintendo setzen dieses Prinzip mit einem Controller um, Microsoft Kinect bedeutet Steuerung ohne Controller. Ebenso will auch Lenovo seine Spielkonsole mit einer Gestensteuerung ausstatten, die ohne Controller funktioniert. Das zeigen die Zeichnungen des Konzepts. Die Skizzen veranschaulichen die eBox der Firma Beijing Eedoo Technology Ltd., hinter der Lenovo steckt. Lenovo kommt damit nach Microsoft als zweiter Hersteller mit einer controllerlosen Steuerung auf den Markt. Neben den Konzeptzeichnungen gibt es auch einen Prototypen der eBox, der aber noch nicht öffentlich vorgestellt wurde.

Es verwundert kaum, dass Lenovo die Spielkonsole eBox auf den Markt bringen will. Schon Anfang 2010 stellte das chinesische Unternehmen ein Tablet in einer Netbookverschalung zum Herausnehmen vor. Auf dem gleichen Prinzip basiert das Lenovo LePhone, das Anfang 2010 vorgestellt wurde.  Es scheint also das Jahr der innovativen Entwicklungen von Lenovo zu sein. Eine interessante Spielkonsole wie die eBox reiht sich in diese technischen Neuerungen sehr gut ein.

Ob ein weltweiter Durchbruch mit der eBox gelingt, muss sich noch zeigen. Doch zumindest den chinesischen Markt wird Lenovo schnell für sich einnehmen, denn in China ist Lenovo die Nummer eins unter den Elektronikherstellern. Hinzuzufügen ist wohl, dass nach China keine Spielkonsolen importiert werden dürfen, um die Jugend zu schützen. Das kann entweder bedeuten, dass der Markt für Lenovo in China begrenzt ist oder dass sich China gerade auf die im eigenen Land hergestellte eBox beruft. Für den Erfolg der eBox ist das aber entscheidend.

Lenovo eBox kommt 2011

Die direkte Konkurrenz zu Microsoft, Sony und Nintendo ist deutlich zu sehen. Zumal sich Lenovo mit der eBox auch an die ganze Familie wendet. Um eine attraktive Alternative zu werden, sind aber auch die Spiele wichtig, die Lenovo für die eBox anbietet. Wie umfangreich das Angebot aussieht, bleibt vorerst im Unklaren.  Es heißt, dass Gespräche mit mit mehreren Entwicklern für Spiele laufen. Um das zu klären, bleibt Lenovo nicht mehr allzu viel Zeit, denn der Marktstart für China ist für das erste Quartal 2011 geplant. Wann die Lenovo eBox nach Europa kommt, steht noch nicht fest.