Testbericht zum LG GT540 Optimus: Schickes Android-Phone für Einsteiger

Foto: Redaktion
Mit dem Smartphone LG GT540 Optimus steigt man in die Android-Welt ein. Wir in der Redaktion von preisbewertung.de haben das Optimus auf Design und Verarbeitung, Bedienung, Anwendungen im Multimediabereich sowie Apps getestet. Welchen Eindruck wir gewonnen haben, schildert dieser Testbericht.
Vor ein paar Wochen ist das LG GT540 in der Redaktion eingetroffen und das Smartphone hinterließ einen ersten positiven Eindruck. Das Smartphone gibt es in einer schwarzen und silber-grauen Version. Hier handelt es sich um die silber-graue Version.
Design und Verarbeitung
Optisch ist das GT540 schon ein Hingucker. Das Plastikgehäuse sieht aus wie gebürstetes Edelstahl. Kratzer sind hier wohl nur zu sehen, wenn sie sehr tief sind. Oben und unten verläuft es ein wenig schmaler und abgerundet zu den Seiten, sodass die Seiten eine länglich ovale Form haben. Zumal die Seiten eine Mischung aus silberglänzendem Rand und grauem Plastik sind, die sehr gut aussehen. Durch die Form in der Größe von 109 x 54,5 x 12,9 Millimeter und einem Gewicht von 117 Gramm liegt es sehr schmal und leicht in der Hand. Es ist beim Telefonieren angenehm zu halten.
Taste für Taste
Das LG hat unter dem Display mehrere Tasten für die Bedienung sowie an den Seiten weitere Tasten und Anschlüsse. Diese schauen wir uns im Einzelnen genauer an.

Frontseite des GT540
Auf der Vorderseite liegen drei optische Tasten und zwei Tasten mit Touchbedienung. Praktisch ist der Home-Button in der Mitte, der von jedem Ort des GT 540 zum Hauptbildschirm führt. Verlaufen ist so ausgeschlossen. Die linke Taste öffnet das Telefonmenü – allerdings nicht das Nummernfeld zur Eingabe. Über die Taste rechts werden Anrufe beendet und bei kurzem Halten das Telefon komplett ausgeschaltet. Die Taste für die Touchbedienung auf der Linken öffnet weitere Optionen, die auf der jeweiligen Seite möglich sind. Die rechte Touch-Taste gehört wohl zu den wichtigsten: Sie führt einen Schritt zurück. Warum diese so wichtig ist, kommt unter dem Punkt Bedienung zur Sprache.

Rückseite des GT540
Auf der Rückseite liegt die Linse der Digitalkamera, die über 3 Megapixel verfügt. Die Linse ist etwas nach unten versetzt, was sie, wenn auch nicht viel, aber immer ein bisschen vor Kratzern schützt. Oben ist der Anschluss für den 3,5 Klinkenstecker. Und unten ist eine kleiner, aber sehr feiner Lautsprecher integriert.

Linke Seite des Handys
Links sind die Tasten zum Regulieren der Lautstärke. Teilweise bekommen sie in bestimmten Anwendungen eine neue Funktion und kommen zum Einsatz. Also ruhig öfter mal ausprobieren.

Rechte Seite des Handys
Rechts kann mit einem Druck auf den Knopf die Kamera gestartet werden. Daneben findet sich ein Knopf für die Suche. Mit der Eingabe eines Begriffs durchsucht man das Smartphone und kann eine Anwendung direkt ansteuern. Eine sehr nützliche Funktion, die beispielsweise das iPhone auch hat. Ganz links an der rechten Seite ist noch eine Klappe, hinter der sich der Anschluss für den USB-Stick befindet. Diese Klappen sind meist sehr anfällig und können schnell abrechen.

Trotz dieses Makels der Klappe wirkt es robust und gut verarbeitet. Es klappert nichts und es gibt kein Haken der Tasten – der Eindruck ist somit gut.
Einsetzen des Akkus und Laden
Der Akku muss vor der ersten Bedienung eingesetzt werden. Das ist aber wie schon im Eingangsbericht geschildert, ohne Probleme möglich. An der hinteren Verschalung ist auf der Abdeckung sogar extra ein Pfeil angebracht, in welche Richtung vorsichtig geschoben werden muss, um die Abdeckung zu öffnen. Unter dem Akku wird die SIM-Karte eingelegt. Auch hier wirkt die Verarbeitung stabil. Beim Anbringen der Abdeckung unbedingt darauf achten, dass die Verschalung richtig herum ist, ansonsten passt sie einfach nicht! Das Laden des Akkus, wenn er vollkommen leer ist, dauert circa 2,5 Stunden und geht über USB-Verbindung oder mit dem Netzteil.

Bedienung des GT540
Die Startzeit von 0 auf 100 % ist in Ordnung und dauert circa 35 Sekunden. Dafür handelt es sich hier auch um einen kleinen Computer. Die Anwendungen selbst starten ebenfalls schnell und flüssig. Bei der ersten Inbetriebnahme lächelt einem der Homescreen entgegen. Des weiteren sind noch zwei andere Bildschirme vorhanden: einer nach links und einer nach rechts.
Das Android-Phone wird über Touch bedient. Das ist eine Frage der Sichtweise, wie man das bewertet. Hat man noch nie ein Smartphone in der Hand gehabt, dann passt man sich schnell an diese spezielle Touch-Bedienung an und es läuft sicher gut. Wsser jedoch schon ein Handy mit einer guten Touchbedienung hatte, wird anfangs enttäuscht sein. Für die Bedienung muss sehr stark auf den Bildschirm gedrückt werden, damit das Handy reagiert. Es handelt sich eben um ein resistives Display. Das wird beim Scrollen in einzelnen Anwendungen störend. Denn wenn man hier nachfasst und ziehen möchte, muss man so stark drücken, dass sich die Anwendung darunter öffnet. Beim Test passierte dies häufig und in dem Fall half nur noch die „Einen-Schritt-Zurück-Taste“. Pro Vorgang kam das bis zu 3 Mal vor. Nach ein paar Tagen ging es jedoch wesentlich besser.
Das Scrollen durch verschiedene Anwendungen läuft leider auch nicht flüssig und man fliegt nicht durch ein Menü, sondern es hakt öfter. Das liegt wohl an einem schwächeren Prozessor, worüber im Datenblatt von LG keine Angaben zu finden sind.
Sehr praktisch sind die zwei verschiedenen Tastatur-Modi. Zum einen gibt es eine im Hochformat, die der alten Handytastatur angelehnt ist. Hier können verschiedene Zusatzeinstellungen vorgenommen werden. Zum anderen gibt es eine QWERTZ-Tastatur im Querformat.
Multimedia-Anwendungen
Die Kamera öffnet sich einfach über den Knopf an der Seite. Wahlweise wechselt man in den Digitalkamera oder den Foto-Modus. Um eine Foto zu schießen, wird einfach der gleiche Knopf zum Öffnen der Kamera ein zweites Mal lange gedrückt. Danach kann über “Senden”, das Foto direkt, per E-Mail verschickt werden, oder auf einer Social-Media-Plattform hochgeladen werden. Viele weitere Optionen stehen hier zur Verfügung. Hier lässt sich sagen, dass die Anwendung sehr gut läuft und selbst innen bei Zimmerlicht die Qualität und Farben der Fotos angenehm sind.
Vorinstalliert ist auch ein Media-Player. Dieser ist zum Abspielen von Musik und Videos gedacht. Vorerst wird also eine Auswahl getroffen, ob Musik hören oder Videos gucken auf dem Programm steht. Zusätzlich können alle Musik-Files nach Alben, Interpreten oder Genres sortiert werden. Oder man erstellt sich eine Playlist für jede Stimmungslage. Weitere Anwendungen sind auf dem Smartphone vorinstalliert oder können über den Marketplace runtergeladen werden.
Web-Anwendungen
Google Mail, Google Talk und Google Maps ist auf dem Bildschirm schon zu finden. Über eine Lasche öffnet sich ein weiteres Fenster, über den der Zugriff auf die Software der anderen Bildschirme möglich ist. Über Einstellungen – Anwendungen finden sich zahlreiche weitere Web-Anwendungen, ohne einen Fuß in den App-Store von Android zu setzen.
Betriebssystem Android 1.6
Das Betriebssystem selbst läuft problemlos und flüssig. Allerdings handelt es sich hier noch um Android 1.6, eine veraltete Version des Open Source Betriebssystem. Wie nodch.de schreibt, wird es bald ein Update auf die Version 2.1 geben. Das ist zwar schon wesentlich besser, doch die neueste Version ist 2.2 (Froyo).
Bewertung des Handys von unserer Redaktion
Wer darüber nachdenkt ein Smartphone zu kaufen, hat die Erwartung, dass dieses über verschiedene Software-Anwendungen erweitert werden kann. Außerdem möchte man den vollen medialen Umfang zum Surfen, Musik hören oder Videos gucken. All diese Erwartungen erfüllt das LG GT540 voll und ganz und das bei einem Preis, der sich wirklich sehen lassen kann. Allerdings muss man dafür auch einen resistiven Touchscreen sowie das Haken beim Scrollen in Kauf nehmen. Doch abgesehen davon, bietet dieses LG GT540 wirklich eine Menge und sieht auch noch gut aus. Dass sich diese Smartphone besonders für Einsteiger lohnt, können wir in jedem Fall bestätigen. Zumal es preislich gerade mal bei 160 Euro liegt und dafür ist es wirklich ein Schnäppchen.
Testbericht zum LG GT540 Optimus:
Mit dem Smartphone LG GT540 Optimus steigt man in die Android-Welt ein. Wir in der Redaktion von preisbewertung.de haben das Optimus auf Design und Verarbeitung, Bedienung, Anwendungen im Multimediabereich sowie Apps getestet. Welchen Eindruck wir gewonnen haben, schildert dieser Testbericht.
Vor ein paar Wochen ist das LG GT540 in der Redaktion eingetroffen und hinterließ einen ersten positiven Eindruck. Das Smartphone gibt es in einer schwarzen und silber-grauen Version. Hier handelt es sich um die silber-graue Version.
Design und Verarbeitung
Optisch ist das GT540 schon ein Hingucker. Das Plastikgehäuse sieht aus wie gebürstetes Edelstahl. Kratzer sind hier wohl nur zu sehen, wenn sie sehr tief sind. Oben und unten verläuft es ein wenig schmaler und abgerundet zu den Seiten, sodass die Seiten eine länglich ovale Form haben. Zumal die Seiten eine Mischung aus silberglänzendem Rand und grauem Plastik sind, die sehr gut aussehen.
Durch die Form in der Größe von 109 x 54,5 x 12,9 Millimeter und einem Gewicht von 117 Gramm liegt es sehr schmal und leicht in der Hand. Es ist beim Telefonieren angenehm zu halten.
Das LG hat unter dem Display mehrere Tasten für die Bedienung sowie an den Seiten weitere Tasten und Anschlüsse. Diese schauen wir uns im Einzelnen genauer an.
Auf der Vorderseite liegen drei optische Tasten und zwei Tasten mit Touchbedienung. Praktisch ist der Home-Button in der Mitte, die von jedem Ort des GT 540 zum Hauptbildschirm führt. Verlaufen ist so ausgeschlossen. Die Linke Taste öffnet das Telefonmenü – allerdings nicht das Nummernfeld zur Eingabe. Über die Taste rechts werden Anrufe beendet und bei kurzem halten das Telefon komplett ausgeschaltet. Die Taste für die Touchbedienung auf der Linken öffnet weitere Optionen, die auf der jeweiligen Seite möglich sind. Die rechte Touch-Taste gehört wohl zu den wichtigsten: Sie führt einen Schritt zurück. Warum diese so wichtig ist, kommt unter dem Punkt Bedienung zur Sprache.
Auf der Rückseite liegt die Digitalkamera mit 3 Megapixeln. Die Linse ist etwas nach unten versetzt, was sie, wenn auch nicht viel, aber immer ein bisschen vor Kratzern schützt.
Oben ist der Anschluss für den 3,5 Klinkenstecker.
Links sind die Tasten zum Regulieren der Lautstärke.
Rechts kann mit einem Druck auf den Knopf die Kamera gestartet werden. Daneben findet sich ein Knopf für die Suche. Mit der Eingabe eines Begriffs durchsucht man das Smartphone und kann eine Anwendung direkt ansteuern. Eine sehr nützliche Funktion und hat beispielsweise das iPhone auch. Ganz Links an der rechten Seite ist noch eine Klappe, hinter der sich der Anschluss für den USB-Stick befindet. Diese Klappe sind meist sehr anfällig und können schnell abrechen.
Trotz dieses Makels der Klappe wirkt es robust und gut verarbeitet. Es klappert nichts, kein Haken der Tasten und der Eindruck ist somit gut.
Einsetzen des Akkus und Laden
Der Akku muss vor der ersten Bedienung eingesetzt werden. Das ist aber wie schon im Eingangsbericht geschildert, ohne Probleme möglich. An der hinteren Verschalung ist auf der Abdeckung sogar extra ein Pfeil angebracht, in welche Richtung vorsichtig geschoben werden muss, um die Abdeckung zu öffnen. Unter dem Akku wird die SIM-Karte eingelegt. Auch hier wirkt die Verarbeitung stabil. Beim Anbringen der Abdeckung unbedingt darauf achten, dass die Verschalung richtig rum ist, ansonsten passt sie einfach nicht. Das Laden des Akkus, wenn er vollkommen leer ist, dauert circa 2,5 Stunden und geht über USB-Verbindung oder mit dem Netzteil.
Bedienungen des GT540
Die Startzeit von 0 auf 100 % ist in Ordnung und dauert circa 35 Sekunden. Dafür handelt es sich hier auch um einen kleinen Computer. Die Anwendungen selbst starten ebenfalls schnell und flüssig. Bei der ersten Inbetriebnahme lächelt einem der Homescreen entgegen. Des weiteren sind noch zwei andere Bildschirme vorhanden: einer nach links und einer nach rechts.
Das Android-Phone wird über Touch bedient. Das ist eine Frage der Sichtweise, wie man das bewertet. Hat man noch nie ein Smartphone in der Hand gehabt, dann passt man sich schnell an diese spezielle Touch-Bedienung an und es läuft sicher gut. Wer jedoch schon ein Handy mit einer guten Touchbedienung hatte, wird anfangs enttäuscht sein. Für die Bedienung muss sehr stark auf den Bildschirm gedrückt werden, damit das Handy reagiert. Es handelt sich eben um ein resistives Display. Das wird beim Scrollen in einzelnen Anwendungen störend. Denn wenn man hier nachfasst und ziehen möchte, muss man so stark drücken, dass sich die Anwendung darunter öffnet. Beim Test passierte dies häufig und in dem Fall half nur noch die „Einen-Schritt-Zurück-Taste“. Pro Vorgang kam das bis zu 3 Mal vor. Nach ein paar Tagen ging es jedoch wesentlich besser.
Das Scrollen durch verschiedene Anwendungen läuft leider auch nicht flüssig und man fliegt nicht durch ein Menü, sondern es hakt öfter. Das liegt wohl an einem schwächeren Prozessor, worüber im Datenblatt von LG keine Angaben zu finden sind.
Multimedia-Anwendungen
Die Kamera öffnet sich einfach über den Knopf an der Seite. Wahlweise wechselt man in den Digitalkamera oder den Foto-Modus. Um eine Foto zu schießen, wird einfach der gleiche Knopf zum Öffnen der Kamera ein zweites Mal lange gedrückt. Danach kann über senden, das Foto direkt, per E-Mail verschickt werden, oder auf einer Social-Media-Plattform hochgeladen werden. Die Viele weitere Optionen stehen hier zur Verfügung. Hier lässt sich sagen, dass die Anwendung sehr gut läuft und selbst innen bei Zimmerlicht die Qualität und Farben des Fotos angenehm sind.
Foto: Obst
Vorinstalliert ist auch ein Media-Player. Dieser ist zum Abspielen von Musik und Videos gedacht. Vorerst wird also eine Auswahl getroffen, ob Musik hören oder Videos gucken auf dem Programm steht. Zusätzlich können alle Musik-Files nach Alben, Interpreten oder Genres sortiert werden. Oder man erstellt sich eine Playlist für jede Stimmungslage. Weitere Anwendungen sind auf dem Smartphone vorinstalliert oder können über den Marketplace runtergeladen werden.
Web-Anwendungen
Google Mail, Google Talk und Google Maps ist auf dem Bildschirm schon zu finden. Über eine Lasche öffnet sich ein weiteres Fenster, über den Zugriff auf die Software der anderen Bildschirme möglich ist. Über Einstellungen – Anwendungen finden sich zahlreiche weitere Web-Anwendungen, ohne einen Fuß in den App-Store von Android zu setzen.
Betriebssystem Android 1.6
Das Betriebssystem selbst läuft problemlos und flüssig. Allerdings handelt es sich hier noch um Android 1.6, eine veraltete Version des Open Source Betriebssystem. Wie nodch.de [SD1] schreibt, wird es bald ein Update auf die Version 2.1 geben. Das ist zwar schon wesentlich besser, doch die neueste Version ist 2.2 (Froyo).
Bewertung des Handys von unserer Redaktion
Wer darüber nachdenkt ein Smartphone zu kaufen hat die Erwartung, dass dieses über verschiedene Software-Anwendungen erweitert werden kann. Außerdem möchte man den vollen medialen Umfang zum Surfen, Musik hören oder Videos gucken. All diese Erwartungen erfüllt das LG GT540 voll und ganz und das bei einem Preis, der sich wirklich sehen lassen kann. Allerdings muss man dafür auch einen resistiven Touchscreen sowie das Haken beim Scrollen in Kauf nehmen. Doch abgesehen davon bietet dieses GT540 wirklich eine Menge und sieht auch noch gut aus.
[SD1]http://www.nodch.de/lg-gt540-optimus-erhaelt-update-auf-android-2-1-im-september/2046
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