Testbeginn für den LG W2363D FullHD 3D Monitor

Foto: Redaktion
3D im Kino, 3D auf dem Fernseher und auch vor dem Computer macht 3D nicht halt. Umso mehr freut es mich einen 3D Monitor auszuprobieren. Der LG 2363D FullHD 3D-Monitor macht richtig Lust aufs Testen. Zumal er mit der Bildwiederholungsrate von 120 Hz die richtige Voraussetzung hat. 3D-Spiele? 3D-Filme? Kein Problem für den LG2363D.
Die 3D-Funktion wird bei diesem Monitor also im Vordergrund stehen. Vorgestellt hatte LG seinen ersten Monitor mit 3D-Unterstützung auf der CeBIT 2010 in Hannover und seit Mai ist er erhältlich. Acht Wochen steht er zum Testen bereit. Das heißt, dass der 2363D in dieser Zeit auf seine Alltagstauglichkeit im Büro geprüft wird. Auch seine spezifischen Bildqualitäten schauen wir uns mit unseren Nutzeraugen, die schon beim E2340T und beim M2380D zum Einsatz kamen, genauer an. Natürlich teste ich auch die 3D-Funktion. Um in den 3D-Genuss zu kommen, reicht es nicht einen Schalter zu drücken. Es wird eine entsprechende Grafikkarte und eine dazu passende 3D-Brille benötigt, die für den Test mitgeliefert wurden. Getestet wird der LG 2363D unter Einsatz eines NVIDIA 3D Vision Kits und einer GeForce GTX 460 Grafikkarte. Doch erst einmal wird der W2363 ausgepackt, begutachtet und angeschlossen.
Lieferumfang Monitor
- LG W2363D
- Digitales Anschlusskabel (DVI-D)
- Stromkabel
- CD mit Treiber und Installationsanleitung
- Garantiekarte
- Kurzanleitung
Design und Unboxing
Den LG W2363D würde ich auf den ersten Eindruck als gut aussehend beschreiben. Natürlich sticht als Erstes die Klavierlackoptik heraus, die typisch ist für Monitore des südkoreanischen Herstellers. Wir haben es schon in vorherigen Testartikeln geschrieben: Entweder man mag es oder eben nicht. Auf den ersten Blick sieht die Optik edel aus. Doch auch ich mache mir Gedanken, ob bald wieder Staub gewischt werden muss, beziehungsweise die Fingerabdrücke abgewischt. Davon abgesehen ist er nicht zu groß, obwohl der Rahmen an der Unterseite des Monitors für meinen Geschmack etwas zu breit ist. Oben sowie an den Seiten ist der Rahmen schlanke 2 Zentimeter breit, aber unten gut das doppelte.
Beim Fuß des W2363 handelt es sich um einen ovalen Standfuß aus Plastik, ebenfalls in Klavierlackoptik. Ein kleines Highlight bieten die Seiten des Monitors. Hier finden sich runde Einfassungen in Weiß, die auf den Bildern zu sehen sind. Geschickt wurden die Anschlüsse auf der Rückseite versteckt, in der Frontalansicht sind sie nicht zu sehen.
Die genauen Spezifikationen:
| Name | LG 2363D |
| Display | TFT-LCD / LED Backlight |
| Zusatz | Full HD 3D |
| Größe | 23 Zoll (58,42 cm) |
| Format | 16:9 |
| Bildwiederholungsfrequenz | 120 Hz |
| Technologie | TN-Panel |
| Farbdarstellung | 16,7 Millionen |
| Auflösung | 1.920 x 1.080 Pixel |
| Helligkeit | 300 cd/m² |
| Kontrastverhältnis dynamisch | 70.000:1 |
| Kontrastverhältnis statisch | 1.000:1 |
| Reaktionszeit | 3 ms |
| Blickwinkel | 170° horizontal / 160° vertikal |
| Neigungswinkel | 15° oben / 5° unten |
| Anschlüsse | 2 x HDMI, DVI-D (HDCP), Mikrofon |
| Gewicht | 5 Kilogramm |
| Wandmontage | 100 mm VESA |
| Stromverbrauch Betrieb | 42 Watt |
| Stromverbrauch Stand-by | 1 Watt |
| Stromverbrauch aus | 1 Watt |
| Zubehör | Netzkabel, VGA Kabel, Handbuch- und Treiber-CD |
Installation und Inbetriebnahme
Nachdem der Monitor ausgepackt war, musste der Standfuß am Panel befestigt werden. Dabei wird der Fuß auf eine breite Halterung aufgesteckt und dann mit einer Schraube gesichert. Hierfür benötigte ich kein Werkzeug, denn im Fuß befand sich eine kleine Drehvorrichtung für die Schraube. Die Halterung ist stabil und somit der Monitor sehr standfest. Auch der Neigungswinkel lässt sich leicht verstellen. Höhenverstellbar ist der W2363D leider nicht, doch die Sicht auf den Monitor ist sehr gut.
Nun ging es an die Kabel, aber das ist bei allen Monitoren verhältnismäßig leicht. Es müssen lediglich das Stromkabel und der digitale Anschluss mit dem Computer verbunden werden. Der Computer sollte also über einen digitalen Anschluss verfügen oder man benötigt einen Adapter. Das Stromkabel war dann nur noch ein Katzensprung. Um den Monitor zu benutzen, gehört die Installation des Treibers von der CD zu den ersten Taten, das dauerte gefühlt eine Sekunde.
Danach hieß es dann: Computer anstellen. Es erklang ein kleines “Dilimm” und am unteren Rand erschien ein Lichtspiel. Das erklärte auch den breiten unteren Rahmen. Daraufhin musste ich den Monitor gleich mehrmals ein- und ausschalten, weil ich das ganz faszinierend fand. Der Ton lässt sich über die Menütasten, die per Touch bedient werden, abstellen. Hierüber habe ich auch die Farben und die Helligkeit angepasst. Apropos Helligkeit: Der W2363D strahlte nicht übermäßig, ist mit seinen 300 cd/m² jedoch schön hell, sodass ich spontan meinen anderen Monitor auch heller einstellte, dieser aber nicht die gleiche Qualität erreichte. Dann setzte ich in den Bildschirmeinstellungen des Monitors die Auflösung natürlich auf 1.920 x 1.080 Pixel.
Erster Eindruck
Das Design ist zwar gut, doch die Punkte Rahmengröße und Staubempfindlichkeit überzeugen mich nicht ganz. Hingegen finde ich ganz spontan das Lichtspiel beim an- und ausschalten sehr schön. Die Installation war gewohnt einfach und auch die Bildqualität in puncto Helligkeit empfinde ich als angenehm. Jetzt bin ich sehr gespannt, wie sich der LG W2363D zum einen im Alltag beweist und vor allem auf die Qualität des 3D-Bildes bei Spielen und Filmen.
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