Samsung 723: Erweiterung der Wave-Palette

Fotos: Samsung

Die Familie der Waves bekommt ein neues Mitglied. Samsung scheint dabei einen Schritt nach vorne und gleichzeitig einen zurück zu machen. Das Samsung Wave 723 kann in den meisten Teilen mit dem 8500 vergleichen werden, aber es gibt doch ein paar Unterschiede, sonst wäre es ja das gleiche Smartphone.

Basis ist ohne große Überraschung das hauseigene Betriebssystem Bada. Beim Touchscreen ist man etwas zurückgegangen gegenüber dem Wave 8500. Aber nur um unauffällige 0,1 auf 3,2 Zoll. Allerdings wurde beim Display auf den Exoten AMOLED verzichtet und auf relativ einfaches LCD eingesetzt. Dafür wird dieser aber wiederum von einem integrierten, umklappbaren Leder-Cover geschützt.

Die 5 Megapixel der Kamera sind kein wahnsinniges Highlight, reichen aber für eine Smartphonekamera völlig aus, um Schnappschüsse zwischendurch zu tätigen. Ansonsten kauft man sich eh eine normale Digicam. Weiter sind 802.11n WiFi und Bluetooth 3.0 ebenso mit an Bord. Die Kompatibilität der Bada-Apps ist eine sinnvolle Eigenschaft, zumal die von allen anderen Bada Smartphones ohne größeren Aufwand übernommen werden können.

Der eigene App-Store von Samsung kann selbstverständlich ebenso angesteuert werden. Diese Apps und soziale Netzwerke sollen im Vordergrund stehen. Wie bei vielen anderen Herstellern auch schon üblich gibt es mittlerweile Direktzugriffe und Organizer für soziale Netzwerke. Vereinfacht wird diese durch die TouchWiz-Oberfläche von Samsung. Neuigkeiten werden so direkt auf dem Startbildschirm angezeigt.

Das erste Land, welches sich über das neue Samsung Wave 723 freuen darf, sind ausnahmsweise wir Deutschen. So heißt es, dass wir ab September die Ersten sind, die in der Lage sind, sich das Gerät zuzulegen. Angeblich wird sich wohl in einem Rahmen von etwa 240 Euro aufgehalten.

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