Worauf sollte man beim Outdoor-Möbelkauf achten?

Worauf sollte man beim Outdoor-Möbelkauf achten?

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Tipps rund um Möbel für den Außenbereich

Draußen scheint die Sonne, einige Blumenkübel stehen schon bereit. Nur die passenden Sitzgelegenheiten fehlen. Was wünscht man sich? Eine Sitzgruppe mit Eckkonstruktion? Vielleicht aber doch lieber etwas zum Umstellen. Sessel, Stühle, Hocker oder gleich eine der inzwischen wieder hochaktuellen Hollywoodschaukeln?
Eine Qual der Wahl ist die Platzfrage. Wie groß soll das Möbel sein? Ausmessen ist der erste Punkt, wie Länge, Breite und Höhe. Als nächstes wird der Geschmack entscheiden. Nostalgisch, schlicht, klassisch oder hochmodern in hippen Farben? Materialien sind ausschlaggebend darüber, ob die Möbel lange halten.

Kauf darauf zu achten, dass die Qualität stimmt. Zeitlose Klassiker sind eigentlich immer aus Holz. Hier wird zur besseren Haltbar- und damit Strapazierfähigkeit eine Kombination mit Kunststoffen und Metallen wie Aluminium oder Edelstahl genutzt. In punkto Wetterfestigkeit sorgt bei Naturhölzern eine spezielle Beschichtung für eine ganzjährige Saison.
Faserenden müssen im Geflecht gut verbunden sein, damit man sich an den harten Kanten nicht verletzt oder die Kleidung ruiniert. Sitzmöbel dürfen beim Hineinsetzen keine quietschenden oder anderweitigen Geräusche von sich geben. Und selbstverständlich ist die Standfestigkeit wichtig, dass z.B. das Untergestell stabil ist. – Von daher: Probesitzen ist unbedingt empfehlenswert!

1. Qualität

Marken-Kunststofffasern sind wesentlich stabiler und bleichen nicht so leicht aus, das Material ist bruchsicherer. Möbel für den Outdoorbereich brauchen in jedem Falle einen Rostschutz – bei Gestellen aus Metall also darauf achten. Und dass Kunststoffgeflechte sowie -teile immer durchgefärbt und nicht nur äußerlich mit Lacken überzogen sind. Der Umwelt zuliebe an Wiederverwertung und Giftfreiheit zu denken, ist selbstverständlich. Hier ist das FSC-Siegel ein Garant für umweltfreundliche, nachhaltige Herstellung.

2. Auflagen

Outdoor-Möbel sind wie Möbel für Innenräume – sozusagen das Outdoor-Wohnzimmer, allerdings ist die Wettertauglichkeit hier mehr als wichtig, so dass ein kleiner Regenguss nicht gleich die Ausstattung ruiniert. Weshalb darauf zu achten ist, dass Sitzkissen und -polster mit einem speziellen Füllmaterial ausgestattet sind. Auch den Bezugsstoff besser auf Widerstandsfähigkeit prüfen. Wesentlich ist hier sicherzustellen, ob Material und Robustheit den Anforderungen entsprechen.
Kissen und Auflagen, die nicht wetterfest sind, brauchen Platz zum Aufbewahren.

3. Rattanmöbel

Echte Rattanmöbel sind aus Naturgeflecht, daher nur bedingt für draußen geeignet. Wichtig ist daher, dass das Rattan ungeschält verflochten wurde, weil robuster und strapazierfähiger – erkennbar an verdickten Ringen der Rattanstangen. Und da es empfindlich auf Nässe reagiert, am besten an einer überdachten Stelle platzieren. In der kalten Jahreszeit empfiehlt sich eine Aufbewahrung in einem trockenen Raum.

Spezieller Rattanlack schützt und verlängert die Lebensdauer dieser wertvollen Möbel für draußen. Der Lack sollte eine Metallverbindung besitzen, um schnelles Absplittern zu verhindern und um standhaft gegen Witterungseinflüsse zu sein.
Unempfindlicher ist die künstliche Variante aus reinem Kunststoff Polyethylen, sogenannter Polyrattan.

4. Sitzsäcke & aufblasbare Sessel

Aufblasbare Möbel & Sitzsäcke sind eine Alternative zu herkömmlichen Möbeln. Vorteil ist, sie brauchen kaum Platz zur Lagerung. Einfach Luft rauslassen und zusammenfalten. Sitzsäcke – speziell im Outdoor-Bereich – sind nicht nur bequem und originell, sondern auch leicht zu reinigen, dazu robust, wasser- und reißfest.

Möbel für das Draußen-Wohnzimmer immer eine Geschmacksfrage
Aktuell sind Gartenmöbel mit Flechtmuster und Polstern, aus Holz oder Holzcharakter, kräftige Farben, Gestelle aus Metall. Die gute alte Hollywood-Schaukel ist wieder da: aufgepeppt mit modernem Design. Ein- und Mehrsitzer genauso wie universelle Überdachungen. Offen oder rundum bedeckt, so dass nur ein kleiner Ausblick bleibt. Ein wenig ist auch der Paraglyder oft mit inbegriffen. Obwohl hier nur die Überdachung daran erinnert.

Beistelltische werden angeboten, Sitzecken – die Couch praktisch auf der Terrasse oder dem Garten. Allerdings ist hier die Platzfrage ein wichtiger Aspekt. Denn eine große und damit schwere Sitzecke bleibt oft am selben Fleck stehen und ist somit mit Bedacht auszuwählen. – Und will man überhaupt einen Tisch? Manchmal reicht auch nur eine gemütliche Sitzecke, ein Sessel und hat dann mehr Raum zur Verfügung, um sich zu bewegen oder vielleicht mit der einen oder anderen Pflanze zu dekorieren.
Farben spielen manchmal eine Rolle. Sie sind individuell, d.h., Farben können gute Akzente setzen, wie etwa im Garten oder auf der Terrasse oder dem Balkon. Pflanzen, Bäume und Blüten unterstreichen die Natürlichkeit freien Raumes. Die Gemütlichkeit in klassischem Braun zeigt Neutralität.

Fazit:

Beim Outdoor-Möbelkauf ist die Preisfrage relevant. Ein Sonderangebot sollte sehr genau unter die Lupe genommen werden. Denn oft ist das vermeintliche Schnäppchen seinen Preis nicht wert.

 

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