Nachfolger des Sony Ericsson Vivaz ist das Xperia neo
Foto: Sony Ericsson
Neben dem coolen Gaming-Smartphone “Play” schickt Sony Ericsson ein weiteres interessantes Modell aus der Xperia-Reihe auf den Markt. Es trägt den Namen Xperia neo, sieht toll aus und ist ein echtes Multimediawunder – so zumindest klingen uns die Worte des Herstellers in den Ohren. Und wir wären nicht die Preisbewertung-Redaktion, wenn wir das nicht unter die Lupe nehmen würden.
Das Sony Ericsson Xperia neo ist nicht nur der Nachfolger des Vivaz, sondern auch der zweieiige Zwilling des Xperia Pro. Letzteres unterscheidet nämlich nur die ausziehbare QWERTZ-Tastatur, alle anderen Funktionen sind identisch zum Xperia neo. Da das Newcomer-Modell vorwiegend für den multimedialen Gebrauch geeignet ist, wollen wir uns diese Eigenschaften zuerst anschauen.
Das Modell ist mit Android 2.3 (vielen als Gingerbread bekannt) ausgestattet und bietet einen leistungsstarken Akku, der über 17 Tage Stand-by mit einer Ladung bieten kann. Dass die Theorie von der Praxis abweichen dürfte, ist nicht neu. Denn dann dürfte das Smartphone nicht ein einziges Mal benutzt werden und man dürfte auch keine Telefonate oder SMS empfangen. Wer gerne telefoniert, muss nach einer Sprechzeit von etwa 420 Minuten dann doch kurz zum Aufladen des neo auflegen oder während dem Gespräch das Ladekabel anschließen.
Das kapazitive Display bietet 3,7 Zoll und eine Auflösung von 480×854 Bildpunkten. Fotos lassen sich in einer deutlich höheren Auflösung von angegebenen 3.280×2.464 Pixeln schießen, dank der 8,1-MP-Kamera. Videos sind mit 1.280×720 aufnehmbar. Da die Auflösung des Displays nicht ganz so hoch ausfällt, hat Sony Ericsson, wie es sich für ein angepriesenes Multimedia-Smartphone gehört, ein HDMI-Ausgang, für die Übertragung der Dateien auf einen Fernseher, integriert. Um gute Bilder zu erzielen, ist ein Blitz, Autofokus sowie ein Bildstabilisator an Bord.
Basis des Xperia neo bildet ein Dual Core Snapdragon aus dem Hause Qualcomm. Beim Arbeitsspeicher wurde, meiner Meinung nach, mit nur 512 MB etwas gespart. Beim internen Speicher wurde allerdings noch deutlicher gespart. Das neo also „Multimediaspielzeug“ mit nur 320 MB Speicher auszustatten, ist nicht nachvollziehbar. Vielleicht muss man nicht unbedingt 16 GB reinhauen, aber zwischen 2-8 GB darf man schon fordern. Der Speicher ist aber per microSD-Karte erweiterbar. Wie groß diese sein darf, bleibt aber anscheinend auch offen. Hoffen wir, dass es 32 GB sein dürfen.

Ein Klinkenstecker 3,5 mm ist obligatorisch. Ob man unbedingt eine Taschenlampe am Xperia neo benötigt, bleibt jedem selber überlassen, aber könnte eventuell sich als nützlich erweisen. Ansonsten finden sich noch Lagesensor, Lichtsensor und auch ein Annäherungssensor wieder. Ein digitaler Kompass fand auch noch Platz. Auch die Multimediaausstattung enttäuscht etwas: Beim MP3-Player gibt es leider keinen Equalizer und auch Playlists lassen sich nicht erstellen.
Zur Datenübertragung finden sich auch wieder alle Standards: Bluetooth, DNLA, WLAN (b/g/n), USB, GPRS, EDGE, HSDPA und HSUPA. Gängige Bild-, Video- und Audioformate werden ohne Probleme wiedergegeben. Kostenpunkt für das Sony Ericsson Xperia neo sind im Preisvergleich etwas über 335 Euro exklusive Versand. Dafür bekommt man ein schickes Smartphone in drei wählbaren Farben (Silber, Blau oder Rot), welches durchaus multimediafähig ist, aber meiner Meinung nach, nicht als Highend-Multimediagerät durchgeht.
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