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Litl Webbook ist ein flexibles Netbook

6. November 2009 geschrieben von Redaktion Keine Kommentare


Litl

Foto: Litl

Das Start-up-Unternehmen Litl aus Boston bringt ein völlig neues Webbook auf den Markt. “Back to the Roots” lautete wohl das Motto bei seiner Entwicklung. Es verfügt nur über einfachste Ausstattung, genaue Daten bekommt man jedoch bisher leider nicht. Das besondere Schmankerl soll aber der fast um 360 Grad klappbare Bildschirm sein.

Der Litl bietet nur eine sehr karge Ausrüstung. Das Herz ist ein 1,6 GHz-Prozessor des Typs Atom von Intel. Weiterhin muss das gute Stück mit nur 1 GB RAM auskommen, einen Festspeicher gibt es nur in einer Größe von 2 GB. Es ist jedoch keine Festplatte verbaut worden, sondern es wurden Flashspeicher verwendet. Litl verzichtete bei der Entwicklung auch auf sämtliche optischen Laufwerke oder Kartenleser. Sämtlicher Datenaustausch kommt somit über das drahtlose Netzwerk zustande oder aber über einen einzigen USB-Anschluss.

Das Display bietet ein besonderes Feature. Mit seiner 12-Zoll Bildschirmdiagonale lässt es sich fast einmal komplett um die Gelenkachse drehen. Somit kann man das Litl auch problemlos als Bilderrahmen nutzen. Videos oder Ähnliches werden dank des Grafikchips in einer Auflösung von 720p abgespielt. Sollen Bilder mal groß am Fernseher gezeigt werden, so kann der Nutzer eine Verbindung über die integrierte HDMI-Schnittstelle herstellen.

Litl gönnte seinem gleichnamigen Webbook immerhin noch eine Webcam, zwei Infrarot-Ports und zwei Lautsprecher sowie noch einen Audio-Ausgang für den Kopfhörer. Das Betriebssystem entwickelte Litl selbst und nennt es nach Aussage von anderen Blogs OS. Sämtliche Updates laufen vollautomatisch über das Internet. Weitere Anwendungssoftware gibt es nicht. Wer mit dem Litl arbeiten möchte, der muss immer online sein. Ohne eine Verbindung zur “Cloud” bringt er recht wenig. Anstelle von “Open Office” oder “Microsoft Office” wird mit “Google Text und Tabellen” gearbeitet. Bilder werden nicht auf dem Rechner gespeichert, sondern sie landen direkt bei Flickr. Litls Lieblingsplatz dürfte dementsprechend dann auch nur innerhalb der eigenen Vier-Wände sein.

Mit dem Litl von Litl wird der Nutzer nie Systemabstürze oder Datenverluste erleben. Andererseits ist es ohne WLAN-Zugang eigentlich eher nutzlos. Als vollwertiges Netbook ist es daher eigentlich nicht zu betrachten. Unter diesen Voraussetzungen ist es fraglich, ob es bei einem Preis von stolzen 699 US-Dollar (etwa 470 Euro) besonders viele ernsthafte Interessenten geben wird. Wer 19 US-Dollar mehr auf den Tisch legt, der bekommt auch noch eine Fernbedienung dazu. Derzeit ist das Webbook nur in den Staaten zu erstehen. Ob und wann es den offiziellen Sprung nach Deutschland schafft, ist noch nicht klar. Aber wenn, dann sollte der Interessent für ein Litl Ausdauer und Geduld beweisen und auf den richtigen Preis warten.

  1. Epson Endeavor NA02mini-V – Netbook zu einem schmalen Kurs
mies!geht sookaygutspitze! (No Ratings Yet)
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