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Kleine Geschichte der Nintendo DS

17. September 2010 geschrieben von Redaktion Keine Kommentare

Foto: Nintendo (DS XL)

Mit dem Nintendo DS hat alles angefangen. Nach und nach entwickelte der japanische Hersteller seine Handkonsole jedoch weiter und brachte die Nintendo DS Lite, DSi und DSi XL auf den Markt. Bald soll der Nintendo DS 3D folgen. Die fünf mobilen Konsolen unterscheiden sich in ihren Eigenschaften.

Nintendo DS löst den GameBoy ab

Den Beginn machte der Nintendo DS. Er kam pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2004 auf den Markt, nämlich Anfang Dezember und erweiterte den GameBoy, den Nintendo schon seit Ende der 1980er auf dem Markt hatte. Der Nintendo DS zeichnete sich durch einen Touchscreen aus, der erstmals die Spielsteuerung via Berührungsempfindlichkeit ermöglichte, und seinen doppelten Bildschirm aus. Auch eine Konnektivität mit anderen Nintendo DS Geräten war mit dieser Konsole möglich. WLAN für die Internetverbindung und die verschiedenen Farbdesigns sind weitere Merkmale dieses Handspielgerät. Glücklicherweise konnten GameBoy-Besitzer ihre Spiele ohne Probleme auf dem Nintendo DS weiter nutzen. Ein Prinzip, das Nintendo auch heute noch beibehält.

Nintendo DS Lite: Kleiner, aber längerer Atem

Circa 1,5 Jahre später im Juni 2006 folgte der Nindendo DS Lite. Hierbei handelte es sich vor allem um ein Neudesign des Nintendo DS. Die technischen Spezifikationen sind gleich geblieben, nur die Größe hat sich verändert. Der Nintendo DS Lite ist um 30 % geschrumpft, weshalb der Stromanschluss geändert werden musste. Die alten Netzteile passten nicht mehr.  Hingegen wuchs die Akkulaufzeit. Der Nintendo Lite zeichnete sich im Vergleich zum DS durch ein besseres Display aus, einen handlicheren Touchpen, für den es jetzt rechts auf der Seite ein Einschubfach gab, sowie bessere Lautsprecher.

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Nintendo DSi: Kamera und SD-Karten-Anschluss

Im Oktober 2008 war es dann soweit: Der Nintendo DS bekam mit dem DSi ein neues Update. Er kam in den Farben Schwarz und Weiß auf den Markt. Die wohl auffälligste Neuerung waren die VGA Kameras innen und außen, die neue Spielmöglichkeiten mitbrachten. Hinzugekommen ist auch ein Anschluss für SD-Karten. Das Gehäuse hat sich nicht großartig verändert, aber innen arbeitete jetzt ein 133-MHz-Prozessor und verdoppelte somit die Leistung. Der Arbeitsspeicher wurde sogar vervierfacht und auf 16 MB erhöht. Der interne Speicher lag nun bei 256 MB. Neu war auch, dass Fotos bei Flickr hochgeladen werden können. Das ermöglichte die Firmware 1.4, die Nintendo gleichzeitig mit bereitstellte.

Nintendo DSi XL: Größer, besser, toller

Seit Frühjahr 2010 ist die neue, große Konsole auf dem Markt. Ihr wird nachgesagt, dass sie mehr die Erwachsenen-Variante ist, aber auch Kinder finden diese Konsole gut. Bei dieser Konsole änderte der japanische Hersteller an den technischen Spezifikationen wenig, aber umso mehr an der Größe und dem Design. Die Konsole wächst von 8,26 auf 10,67 Zentimeter. Auch der Stift wird größer, aber es fehlt noch der passende Einschub in der Konsole, sodass der kleinere weiterhin mit dabei ist. Bei den Farben konzentrierte sich Nintendo vorerst auf Rot und Braun, seit September sind aber auch weitere Farben wie Blau und Gelb auf dem Markt. Alle müssen entsprechend gepflegt werden.

Erhältlich sind derzeit diese vier Konsolen, wobei es sich bei der Nindendo DSi XL um die derzeit wohl komfortabelste Konsole handelt. Bis sie nächstes Jahr vom Nintendo DS 3D abgelöst wird. Der soll 3D-Bilder darstellen, ohne den Einsatz einer Brille. Alle zwei Jahre wurde der Nintendo DS verändert. Demnach ist das Update auf 3D eigentlich erst 2012 dran, jedoch ist es schon für 2011 angekündigt. Und Spiele gibt es natürlich immer mal das eine oder andere neue, wie wir zum Beispiel von der E3 berichteten.

Promotrailer für die Nintendo DS 3D

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