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Kaufkriterien für Gartentrampoline und Minitrampoline

11. Juni 2009 geschrieben von sd Ein Kommentar


Garten- und Minitrampolin

Die ehemals nur in Turnhallen stehenden Trampoline zieren immer mehr Gärten. Den Spaß für jung und alt gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Varianten. Wir verraten Ihnen, worauf Sie beim Trampolinkauf achten sollten, wenn Sie lange Freude an Ihrem Trampolin haben wollen.

Es gibt ganz unterschiedliche Trampolintypen. Genauso wie das Fitness- oder Gymnastiktrampolin gehört auch das Wettkampftrampolin dazu.  Für den alltäglichen Gebrauch eignen sich jedoch vor allem das Mini- und das Gartentrampolin. Mini-Trampoline haben in der Regel ein Durchmesser zwischen 90 und 130 Zentimeter und sind 20 bis 40 Zentimeter hoch. Springen und stehen ist auf diesen Geräten problemlos möglich, gewagte Salti aber nicht. Dafür reicht aber das Gartentrampolin. Für Salti oder andere gewagte Sprünge sind die im Durchmesser 3 bis 5 Meter umfassenden runden Sprunggeräte wie geschaffen.

Für entsprechende Sprünge sollte jedoch die Qualität ausreichen. Sonst ist es mit der Freude schnell vorbei, weil die Beschaffenheit zu wünschen übrig lässt. Bei beiden Hobbietrampolins ist auf das TÜV- oder Gütesiegel-Zeichen zu achten. Dies ist ganz einfach an dem nachfolgenden Zeichen zu erkennen. Ist ein Freizeittrampolin damit gekennzeichnet, dann entspricht es dem Qualitätsstandard.

Das TÜV-Gütesiegel

Die Qualität misst sich am Rahmen, an den Federn, an der Randabdeckung und auch am Sprungtuch:

  • Der Rahmen stellt das Gerüst dar. Hier ist auf eine ausreichende Stärke des Stahls von circa 2 Millimeter zu achten. Der Rahmen sollte an den Steckverbindungen gut passen und nicht quietschen. Die Stahlrohre verfügen besser über einen Zinküberzug, damit sie nicht rosten.
  • Die Federn sind ein entscheidendes Qualitätskriterium. Sind es gute Federn halten sie durchaus ein Trampolinlebenlang, das bei guter Führung bis zu 10 Jahre dauern kann. Die Länge sollte bei Gartentrampolinen mindestens 15 Zentimeter betragen. Die Länge ist aber nicht entscheidend. Hier zählen vor allem Material, Dicke, Durchmesser sowie die konische Form. Der Einsatz von nichtrostenden Federn spricht für Qualität.
  • Auch die Randabdeckung erfüllt eine wichtige Funktion. Sie ist dazu da, den Jumper davor zu schützen in die Federn zu springen und sich zu verletzen. Sie sollte 30 bis 40 Zentimeter breit sein und mindestens 2 bis 3 Zentimeter dick. Bei billigen Trampolinen wird an dieser Komponente oft gespart – also besser genau hinsehen.
  • Vor dem Kauf ist zu klären, ob Sie Einzelteile nachkaufen können. Einige Teile verschleißen schnell. Deswegen aber gleich das ganze Trampolin wegwerfen wäre schade. Daher ist die Information, ob beispielsweise Federn nachgekauft werden können und wie teuer sie sind sehr wichtig.
  • Weniger ist auf das Sprungtuch zu achten, denn es gleicht sich bei den meisten Trampolinen. Es besteht oft aus einem engmaschigen, UV-beständigen, Polypropylen-Gewebe (kurz PP). Hier ist nur die Randnaht wichtig. Gute Trampoline haben einen mehrmals vernähten Rand. Oft befindet sich in der Mitte ein Markierung, sodass jeder auch nach dem zehnten Salti in die Mitte zurückfindet.

Für das Mini- und auch das Gartentrampolin gibt es einen gemeinsamen Standard. Je mehr Gewicht ein Mensch hat, desto elastischer sollte das Trampolin sein. Daher lohnt es sich etwas mehr Geld zu investieren, auch wenn vermeintliche Billigangebote locken. Teurere Geräte geben sich oft elastischer – das schont die Gelenke, fühlt sich besser an und macht einfach mehr Spaß.

Mini-Trampoline eignen sich wunderbar für den Einsatz in der Wohnung. Sie nehmen nicht so viel Platz weg und lassen sich schnell wegräumen. Achten Sie aber beim Kauf auf die Deckenhöhe und den Abstand zwischen Trampolin und Decke: reicht dieser aus? Praktisch für das Workout zu Hause ist eine Stange zum festhalten. Bei preis.de finden Sie gute Angebote ab 30 Euro.

Das Minitramp gibt es in vielen Farben und Formen

Wer damit liebäugelt sich ein Gartentrampolin anzuschaffen braucht auf jeden Fall Platz, denn das Gerät ist groß. Bei einem solch großen Hüpfgerät empfiehlt sich neben den allgemeinen Qualitätsmerkmalen ein “Fangnetz”. Die Haltestangen vom Fangnetz sollten gepolstert sein, um Verletzungen zu vermeiden. Eine Abdeckplane kann auch nicht schaden. Bei der Sprungflächenbelastung empfiehlt sich ein Wert von 300 Kilogramm. Denn meist ist man auf einem Trampolin nicht allein. Wenn kleine Kinder in der Nähe sind, vielleicht einen Schutz zwischen Boden und Trampolin befestigen. Denn Kinder passen problemlos darunter und sind unter dem schwarzen Bezug schwer zu erkennen. Bei richtigen Sprüngen kann das weh tun. Mit den richtigen Vorkehrungen kann aber nichts passieren und das Dauerspringen macht richtig Laune. Preislich geht dieser Spaß für die ganze Familie bei knapp unter 200 Euro los.

Sehr beliebt sind Gartentrampoline

Da es sich bei Trampolinen um sperrige Sportgeräte handelt, bietet sich ein Onlinekauf mit Versand an. Bei preis.de finden Sie sicher die richtigen Angebote. Nun ist das gute Stück zu Hause und es kann losgehen. Damit Sie lange Freude an Ihrem Trampolin haben, nutzen Sie es immer mit Socken. Gewöhnen Sie sich langsam an das Gerät: Stellen Sie sich auf das Trampolin, Füße etwa hüftbreit auseinander, beugen Sie die Knie leicht, Brustkorb raus, Bauch rein. Wiegen Sie nun ihr Gewicht vom rechten auf das linke Bein und zurück, dann von der Ferse zum Fußballen und wieder zurück. Danach laufen Sie langsam auf dem Trampolin los. Jetzt dürfen Sie die ersten kleinen Hüpfer probieren. Alles verstanden? Dann noch Mal von vorn und los geht’s.





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