Ihren Hund richtig ernähren mit dem BARF Plan

Ihren Hund richtig ernähren mit dem BARF Plan

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Barfe Ernährung einfach gemacht

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht ob Sie Ihren Vierbeiner richtig ernähren? Was geben Sie Ihrem geliebten Hund Tag ein Tag aus eigentlich zu füttern? Diesem Gedanken hat sich der aus Australien stammende Tierarzt Dr. Ian Billingshurst bereits 1993 erfolgreich in einer Studie gewidmet.

Dort untersuchte der Tierarzt, die Korrelationen und Zusammenhänge zwischen diversen Erkrankungen von Hunden und der Verabreichung von Hundefutter. Die Ergebnisse waren teilweise erschreckend und sprachen sich deutlich gegen das Verabreichen von industriell gefertigtem Hundefutter aus. Seine Ergebnisse fasste der Arzt in seinem Buch „Give Your Dog A Bone“ zusammen. Hieraus ist der eigentliche BARF Speiseplan entstanden, wo es vor allem um eine artgerechte Ernährung mit Obst, Gemüse und natürlich Fleisch geht. Allem voran findet der Einsatz von biologischem, artgerechtem und rohem Futter Beachtung

Der Barf Speiseplan

Wie sieht denn nun das eigentliche Barfen aus? Worauf muss ich achten? Die einfachste Möglichkeit sich mit dem Thema auseinander zu setzen ist das befassen mit so genannten Barf Tabellen. Dort finden Sie alle wichtigen Angaben über Nährstoffe und Abgabemengen, passend zu Ihrem Hund.

Vorausgeschickt werden kann, dass die biologische Ernährung Ihres Hundes mindestens zu 80% aus Fleisch und Innereien bestehen sollte. Dabei sollte nicht vergessen werden auf Schweinefleisch zu verzichten, um mögliche Erkrankungen vorzubeugen. Weiterhin sollte der Barf Ernährungsplan mindestens zu 20% aus Obst und Gemüse bestehen, wobei es unbedingt zu beachten gilt die Nahrung zu pürieren, denn Hunden fehlt das Enzym zum Aufspalten von Zellulose.  Dabei sollten Sie sich natürlich im Vorweg informieren, welche Obst und Gemüsesorten für Tiere schädlich oder gar giftig sind. Weitere Informationen und Barf Tipps rund um den eigenen Vierbeiner, können Sie sich unter  www.barf-napf.de/ernaehrung.htm einholen.

Kritik am Barfen

Natürlich gibt es auch beim Barfen gewisse Kehrseiten. Allem voran gilt es zu beachten, dass für ein wirksames Barfen allerlei an Erfahrung und Wissen notwendig ist. Das Barfen ist durchaus ein komplexes Thema und erfordert ein intensives Auseinandersetzen mit der Materie, da Sie sonst bei Ihrem vierbeinigen Freund durchaus Schaden anrichten können.

Weitere Bedenken zu BARF, wie z.B. das rohes Fleisch Hunde aggressiv macht oder gar Krankheiten und Parasiten überträgt, können getrost negiert werden. Bis heute wurden keine Korrelationen oder Zusammenhänge zwischen dem Verabreichen von rohem Fleisch und aggressivem Verhalten festgestellt. Über rohes Fleisch müssen Sie sich ebenso keine Gedanken machen, solange Sie Ihrem Hund kein Schweinefleisch verabreichen. Der Verdauungstrakt eines Hundes ist sehr resistent und kann den Großteil des verabreichten Futters hervorragend verdauen.

 

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