Frischer Wind in der Apple Familie: die zweite Generation des MacBook Air
Fotos: Apple
Kaum ein Hersteller ist zur Zeit so erfolgreich und beliebt wie Apple. Da kam die Apple-Keynote vor einer Woche genau richtig, um die neue Konzernstrategie und vor allem neue Kassenschlager zu präsentieren. Einer davon ist das neue MacBook Air, das ein wenig vom iPad inspiriert wurde und nur die allerneueste Technologie im Petto hat. So kennen wir es von Apple.
Nach iPhone und iPad wollen sich die Amerikaner nun wieder auf Net-und Notebooks besinnen, gab CEO Steve Jobs auf der Keynote bekannt. So ganz glauben können wir das nicht, denn immerhin wurden im dritten Quartal 2010 ebenfalls 4 Millionen iPads und 14 Millionen iPhones verkauft. Diese Einkommensquelle würde sich doch niemand entgehen lassen. Dennoch haben sich die Jungs von Apple gerade mit der Auffrischung ihrer Netbooks beschäftigt. Insbesondere dem MacBook Air wurde eine Rundum-Kur verpasst.
Dieses wartet jetzt nämlich mit einem iPad ähnlichen Design auf, welches es noch attraktiver und schlanker macht. Die breiteste Stelle des Gerätes ist mit 1,7 Zentimetern dabei wirklich überraschend sportlich. Die überarbeitete Version des MacBook Air aus dem Hause Apple bringt gerade einmal 1,06 (11 Zoll) beziehungsweise 1,3 Kilogramm (13 Zoll) auf die Waage. Mobilität sollte also mit diesen Geräten absolut kein Problem sein. Das 11- oder 13-Zoll-Display ist dabei natürlich Geschmackssache, unbestritten ist man dadurch aber besonders flexibel und kann das Netbook auch problemlos in der Bahn, in der Uni oder in der Schule ohne viel Aufwand nutzen.
Im Inneren arbeitet ein Intel Core 2 Duo Prozessor, eine NVIDIA GeForce 320M Grafikkarte und ein innovativer Solid State Flash-Speicher, der bis zu doppelt so schnell wie ein Festplattenspeicher sein soll. Außerdem sind laut Herstellerangaben Festplattenabstürze beim neuen MacBook Air vollkommen ausgeschlossen. Außerdem verspricht man längere Akkulaufzeiten von 5-7 Stunden, die ehrlicher Weise für ein Netbook eigentlich zu wenig sind. Andere Hersteller bieten ungefähr 10 Stunden an. Als Betriebssystem findet der Anwender Snow Leopard vor. Was natürlich auch nicht fehlen darf ist iLife, iMovie und jede Menge Anschlüsse für Digicam, Fernseher oder USB.
Wie immer bei Apples Produkten, hat es der Preis in sich. Für das Standard-Apple MacBook Air in der 11-Zoll-Variante muss man 999 Euro auf den Tisch legen, für den 13-Zoller 1.299 Euro. Bei der Wahl eines größeren Flash-Speichers kann sich der Preis erhöhen.
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