Elektrofahrräder im ADAC-Test: viele mit der Note sehr gut

Foto: ADAC (Testsieger)

Der ADAC hat zehn Elektrofahrräder nach verschiedenen Kriterien getestet und bewertet. Die Noten reichen von ‘sehr gut’ bis ‘befriedigend': Kein Fahrrad erhielt eine schlechtere Beurteilung als eine Drei Minus. Als Testsieger wurde das Modell ‘Jetstream’ von Riese+Müller mit einer Note von 1,2 gekürt.

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Getestet wurden die Eigenschaften des Elektromotors sowie die Beschaffenheit des Fahrrads wie zum Beispiel Robustheit und Verarbeitung. Dabei flossen der Motor mit 80% und die sonstigen Fahrradeigenschaften mit den 20 % in die Beurteilung ein. Die Kosten des Modells sind zwar in der vom ADAC veröffentlichten Tabelle jeweils aufgeführt, allerdings wurde das Preis-Leistungsverhältnis nicht in Betracht gezogen. Als Empfehlung spricht der ADAC zudem einen Erwerb eines hochwertigen Fahrradcomputers aus.

Gerade einmal befriedigend ist das Alu-Rex von SI-Zweirad. Dies verdankt es aber nur dem guten Bau, denn die Benotung für den Motor ließe es in den Viererbereich abrutschen. Gleich um mehr als eine Note besser wurde der Motor das Elektrorad Münster von Victoria bewertet. Hier liegt zudem eine Ausgewogenheit zwischen den Kriterien vor, denn der Motor erhält die gleiche Note wie das Rad an sich (2,3). Auf das exakt gleiche Ergebnis stößt man beim LiTec 1 von Pegasus. Das Estelle Tour erhält unter den Elektrorädern ebenfalls diese Gesamtnote,  allerdings mit einem etwas schlechteren Fahrradmodell von 2,5. Eine glatte Zwei von ADAC erhält das City Bike von Schachner, und dabei kostet es weniger als das Modell von Estelle. Doch für nur 70 Euro weniger erhält man ein Fahrrad im Einserbereich: das Mionic de Luxe Alivio von Winora. Mehr Geld kostet das Sport SL Lite, – allerdings wird einem dafür nicht mehr geboten. Dieses Elektrorad erhält die gleiche Bewertung wie letztgenanntes Modell.

Die Top 3 der Elektrofahrräder

Zu den Top dreien gehören ein Kalkhoff, ein Flyer und der Testsieger unter den getesteten Elektrofahrrädern: das Jetstream von Riese & Müller. Das Kalkhoff Agattu XXL und das Flyer i:sy schneiden im Test exakt gleich mit einer 1,3 ab, aber das Flyer-Modell kostet 1000 Euro mehr. Der Testsieger ist nur um eine Wenigkeit besser (1,2), übersteigt dafür allerdings noch einmal das letztgenannte Elektrofahrrad um beinahe 1000 Euro.

Die getesteten Räder in der Übersicht: Hersteller – Modell (Note):

  1. Riese & Müller – Jetstream (1,2)
  2. Flyer – i:sy (1,3)
  3. Kalkhoff – Agattu XXL (1,3)
  4. Hercules – Sport SL Lite (1,4)
  5. Winora – Mionic de Luxe Alivio (1,4)
  6. Schachner – City Bike (2,0)
  7. Estelle – Tour (2,3)
  8. Pegasus – LiTec 1 (2,3)
  9. Victoria – Münster (2,3)
  10. SI-Zweirad – Alu-Rex (3,5)

Somit muss sich der Käufer gut überlegen, ob er für einen winzigen Vorteil wirklich so viel Geld mehr auf den Tisch legen will. Im Preis-Leistungs-Kampf ist der Agattu XXL von Kalkhoff klarer Sieger, rein von den Noten her betrachtet ist der Jetstream von Riese+Müller der Gewinner. Kostenpunkt: 3.799 Euro. Auf preis.de steht Ihnen eine Bandbreite an Elektrofahrrädern zur Auswahl.

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