Druckerpatronen – mit Nachbauten und Auffüllen sparen?

Druckerpatronen – mit Nachbauten und Auffüllen sparen?

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Magenta Ink Cartridge For Printer

Drucker sind besonders günstig. Grund für die Niedrigpreise bei den Druckerherstellern sind die darauf folgenden hohen laufenden Kosten. Bei vielen Druckern ist die Tinte schon nach nur 3.000 Seiten aufgebraucht und ein Nachkauf kommt dem Verbraucher teuer zu stehen. Kosten von mindestens 20 Cent pro farblichem Ausdruck sind bei vielen Druckergeräten nicht ungewöhnlich.

Tricks zum Sparen

Mit ein paar einfachen Tricks ließe sich schon etwas Geld sparen. So kann man, statt den Drucker vom Netz zu trennen, ihn am angebrachten Schalter ausmachen, damit der Druckkopf nicht vertrocknet. Auch zu häufiges Reinigen kann den Drucker vorzeitig unbrauchbar machen.

Um wirklich richtig zu sparen, gibt es zwei Möglichkeiten, die sich in manchen Fällen wirklich rechnen. So kann man Nachbauten statt der originalen Druckerpatronen erwerben. Diese sind meistens viel günstiger. Die Patronen-Nachbauten von Digital Revolution sind zum Beispiel 90 Prozent günstiger als die originalen Canon Patronen. Aber aufgepasst: Nicht alle günstigeren Nachbauten besitzen auch die hohe Qualität der Original-Patronen.

Patronen – Nachbauten, Auffüllung und ihre Stolpersteine

Leider haben viele originale Patronen mittlerweile einen Chip eingebaut, der einerseits die Füllhöhe kontrollieren soll und andererseits auch zum Schutz vor nachgebauten Modellen dient. Der Hersteller hat jedoch nicht das Recht, die Benutzung anderer Druckerpatronen zu unterbinden und die Reparatur nach der Benutzung von derartigen Patronen zu verweigern. In der Regel ließe sich die Benutzung auch nicht nachweisen. Wenn man also nachgebaute Modelle kauft, sollte man darauf achten, dass sie einen Chip eingebaut haben. In manchen Fällen kann man die Chips der originalen Patronen auch an dem Nachbau anbringen und das Problem so umgehen. In einem Bericht der Frankfurter Rundschau kommt Rudolf Opitz zu Wort und stellt die Faustregel auf, dass ein Nachbau einer Patrone meist dann von besserer Qualität ist, wenn er schon länger auf dem Markt ist.

Die zweite Alternative ist dahin gegen etwas problematischer. Auffüllen von Patronen ist zwar sogar mit originalen und nachgebauten Auffüllsets möglich, allerdings verfällt die Garantie, weil beim Auffüllen die optimale Funktionsfähigkeit nicht mehr garantiert ist. Um zu verhindern, dass Verbraucher sich den günstigeren Alternativen zuwenden, bauen viele Hersteller immer intelligentere Chips ein, die zum Beispiel wieder aufgefüllte Patronen nicht mehr erkennen. Wer es trotzdem einmal ausprobieren möchte: Mit einem Chip-Resetter kann man die Chips (zum Beispiel von Canon) auf 0 setzen, sodass die Patrone wieder als voll erkannt wird.

Fazit: Günstiger und risikoreich

In jedem Fall ist man mit den Alternativen Nachbau und Auffüllen wesentlich günstiger beim Drucken dabei als mit den handelsüblichen Originalpatronen. Günstige Nachbauten und auch Originalpatronen findet man zum Beispiel auf hq-patronen.de. Wer es sich traut, kann sich außerdem mal an das Auffüllen leerer Patronen wagen.

Bildquelle: Magenta Ink Cartridge For Printer von freestockimages, CC BY 2.0

1 KOMMENTAR

  1. Wer viel Schwarz-Weiß druckt, der sollte gleich auf einen Schwarz-Weiß Laserdrucker setzen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist um einiges besser als das von Tintenstrahldruckern, ergo man spart eine Menge Geld. Ausserdem können da auch die Original-Toner durch Replikas ersetzt werden.

    Die Druckerhersteller verdienen das eigentliche Geld mit Patronen, die Drucker, vor allem Tintenstrahldrucker, sind spottbillig zu erwerben. Die originalen Patronen kosten hingegen viel Geld. Auf Dauer kommt da eine ordentliche Summe zusammen.

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