Der 230 macht die Maestro-Reihe von Packard Bell asymmetrisch

Fotos: Packard Bell
Den Maestro gibt es nicht erst seit gestern. Dementsprechend ist der Neue eher eine Erweiterung der bestehenden Modellpalette. Dennoch hebt er sich von seinen Brüdern deutlich ab. Der Maestro 230 aus dem Hause Packard Bell kommt mit einem Standfuß daher, wie man ihn nicht oft sieht.
Der Standfuß an sich ist natürlich auch weiterhin in der Mitte unter dem Bildschirm, um für Halt zu sorgen. Die Halterung, die den Fuß mit dem Display verbindet, ist allerdings abweichend vom Standard. Wenn man vor dem Monitor sitzt, befindet sich dieser etwas nach rechts versetzt. Dadurch wirkt der Packard Bell Maestro 230 etwas ungewöhnlich und wird schon fast automatisch zum Blickfang. Die Halterung ist dabei aus Alu-Finish und wertet das Ganze zusätzlich auf. Der Rest ist die mittlerweile typische Klavierlackoptik, die zwar glanzvoll ist und zum Aluminium passt, aber auch jede Berührung mit einem schönen satten Fingerabdruck bestraft. Aber da der Maestro auch etwas Pflege braucht, da es neben dem Blickfang auch gleichzeitig ein Staubfang ist, sind die Fingerabdrücke nur von kurzer Dauer.
Die technischen Daten des Packard Bell lesen sich dahin gehend nicht so innovativ, eher schon ernüchternd. Da es sich um einen 230er Maestro handelt, lässt sich auch für den Laien schnell schlussfolgern, dass es sich hierbei um einen 23-Zoll-Bildschirm handelt. Dieser löst sich beziehungsweise das Bild in „Full HD“ auf (also 1.920×1.080 Pixel). Laut Packard Bell bietet der LED-Monitor ein Kontrastverhältnis von 12.000:1. Die Anschlussvarianten des Maestro 230 sind auch nicht bahnbrechend. Trotzdem hat das Unternehmen der Acer-Gruppe an alles gedacht, was man heut als Normalverbraucher benötigt. VGA- und DVI-Anschluss sind genauso vorhanden wie der HDMI-Port, der für viele immer wichtiger wird, wenn man an High Definition-Wiedergabe denkt.
An der Reaktionszeit von fünf Millisekunden hätte der Hersteller aber noch ein wenig arbeiten können, aber das ist doch recht relativ zu sehen. Wer suchet, der findet auch Kritikpunkte. Von daher ist das keine Prämisse, die den Kauf verwehren sollte. Nur für die allerhöchsten Ansprüche vielleicht. Der Preis für den Packard Bell Maestro 230 wird bei 199 Euro angesetzt und vermutlich noch sinken, wenn man sich generell die UVP von LED-Monitoren anschaut und dann die realen Marktpreise im Vergleichsportal.
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