Defekte NVIDIA GPUs in Notebooks verbaut – Dell verlängert die Garantie

NVIDIA, einer der führenden Hersteller von Grafikkarten und Grafikprozessoren hüllt sich weiterhin in Schweigen und gibt keine Informationen bezüglich der Materialprobleme bei seinen Grafikprozessoren preis. PC-Hersteller, bei deren Produkten diese fehlerhaften GPUs verbaut wurden, müssen sich nun mit den Folgen herumschlagen.

Durch die Materialfehler der NVIDIA GPUs kann es zu vorzeitigen Ermüdungserscheinungen des Lötmaterials kommen, welches zur Folge hätte, dass sich die Garfik-Prozessoren vom Träger lösen.

Die beiden PC-Hersteller Dell und HP hatten bereits ein Bios-Update veröffentlicht, welches bei vielen Notebooks dafür sorgen soll, dass die Lüfter früher anspringen. Damit soll erreicht werden, dass der Verschleiß der NVIDIA GPUs gebremst wird. Dell geht jedoch nun noch einen Schritt weiter und verlängert die Garantie der Notebooks, bei denen eine NVIDIA-GPU verbaut wurde, um ein Jahr.

Wie Dell selbst auf Ihren Seiten veröffentlichte, beschränkt sich diese Garantieverlängerung auf Ausfälle und Probleme beim Grafikmodul. Diese Garantieverlängerung gilt weltweit, so dass auch Deutsche bei Problemen mit dem Grafikmodul ihres Notebooks auf Hilfe von Dell hoffen können, auch wenn die eigentliche Garantie bereits seit einiger Zeit abgelaufen ist. Von Seiten Dell´s ist man wirklich bemüht allen betroffenen Kunden zu helfen und die Probleme mit den fehlerhaften GPUs in den Griff zu bekommen.

Die Garantieverlängerung gilt nach Angaben des eigenen Firmen-Weblogs für folgende Systeme:

Zu der Problematik „Materialfehler bei den Nvidias GPUs“ hatte sich der Chef von Nvidia Jen-Hsun einmal mehr nur sehr zurückhaltend geäußert. Nvidia muss nun nicht nur den Imageschaden davon tragen sondern auch die finanziellen Folgen, welches sich mittlerweile in roten Zahlen ausdrücken dürfte.

mies!geht sookaygutspitze! (3 votes, average: 4,00 out of 5)
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