Das 4G Mobilfunknetz
Mobilfunknetze der ersten Generation:
A-Netz, B-Netz und C-Netz
Mobilfunknetze der zweiten Generation:
GSM: Global System for Mobile Communications Hauptsächlich Datenübertragung oder SMS-Übermittlung, Einführung 1992, Konzipiert für Telefongespräche, Faxe und Datensendungen mit konstanter Datenrate, schwankende Datenübertragung wie beim Internet war nicht vorgesehen. Höhe der Datenübertragung 9,6 oder 14,4 Kbit/s
IN Deutschland bekannt als D- und E-Netze
Erweiterung
HSCSD High Speed Circuit Switched Data 115,2 Kbit/s
GPRS General Packet Radio Service (bis zu 171,1 Kbit/s
EDGE: Enhanced Data Rates for GSM Evolution: Technik, die die Datenübertragung in GSM oder GPRS Netzen erhöht. Zwischenschritt zu UMTS. T-Mobile startete 2006 den UMTS Ausbau (daher auch iPhone, weil das Anfangs UMTS oder HSDPA 220 kbit/s im Download und 110 kbit/s im Upload
Mobilfunknetze der dritten Generation:
Festgelegt von: 3GPP 3rd Generation Partnership Project ist eine weltweite Kooperation von Standardisierungsgremien
UMTS Universal Mobile Telecommunications System: dritte Generation des Mobilfunkstandards. Überträgt bei HSDPA 7,2 Mbit/s ohne HSDPA bis zu 384 Kbit/s.
HSDPA: High Speed Downlink Packet Access: Datenübertragungsverfahren vom Mobilfunkstandard UMTS (Anbieter: Vodafone, O2, E-Plus, T-Mobile u.a. mit entweder 3,6 oder 7,2 Mbit/s)
Mobilfunknetze der vierten Generation:
Next Generation Mobile Networks (NGMN)
Projekt von Mobilfunkfirmen und Mobilfunkausrüstern zur Entwicklung der nächsten Mobilfunkgeneration. Knüpft an UMTS an. Basiert auf OFDM
4G rasche und kostengünstige Aufrüstung des 3G Standards
Vorteile
- 100 MBit/s* Datenrate im Download,
- Bis zu 1 Gbit/s* wenn sich der User an einem fixen Standort zur nächsten Station (in der Regel ein Funkturm) befindet,
- Kompatibilität zu bereits vorhandenen Netzwerken (4G-Geräte sind also auch fähig, mit den älteren Technologien zu arbeiten, wie zum Beispiel GSM, UMTS, etc.),
- 50 MBit/s* im Uplink,
- 20 MHz benötigte Frequenzbandbreite,
- Latenzzeiten von ~10 ms,
- Qualitativ hochwertige Dienstleistungen wie Echtzeit-Audio, Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung, HDTV-Videoinhalte, mobiles Fernsehen, etc.,
- höhere Spektrumeffizienz (geringere Kosten pro Datenvolumen)
- Modulation: OFDMA, downlink: QPSK/16QAM/64QAM, uplink: BPSK/QPSK/16QAM
OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplex),Modulationsverfahren zur Datenübertragung
Long Term Evolution (LTE) ist ein Mobilfunkstandard, der als UMTS-Nachfolger im Rahmen des 3GPP definiert wird. verwendet Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing-Techniken (OFDM) sowie Multiple-Input-Multiple-Output-Antennentechnologie (MIMO).OFDM ermöglicht 300 Mbps im Downlink und 75 Mbps im Uplink mit Latenzzeiten unter 5 ms
LTE verwendet Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing-Techniken (OFDM) sowie Multiple-Input-Multiple-Output-Antennentechnologie (MIMO)
WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access) wird als Synonym für Funksysteme nach dem IEEE-Standard 802.16 verwendet. Der Name WiMAX bezeichnet an sich das WiMAX-Forum bzw. häufig auch 802.16-Systeme, welche dem sogenannten WiMAX-Profil genügen. Innerhalb der 802.16-Familie gibt es sowohl Standards, die sich vorwiegend für ortsfeste Systeme eignen (z. B. Richtfunksysteme), als auch Standards für den Einsatz in tragbaren Geräten.
WiMAX-Netze finden sich somit gleichermaßen bei der Anbindung von GSM/UMTS-Basisstationen (Backhauling-Bereich) wie bei der Bereitstellung drahtloser Internetzugänge (Zugangsbereich). Derzeit werden in zahlreichen Ländern WiMAX-Netze aufgebaut.
Am 9. März 2010 gab der weltweit größte Netzwerkausrüster Cisco bekannt, kein WiMax-Equipment mehr zu entwickeln und herzustellen[9]. Im Mobilfunkbereich werden dem Long Term Evolution-Standard mittlerweile größere Chancen zugesprochen, der neue Standard für mobile Datenübertragung zu werden. Verbindung mit 75 MBit/s über eine Entfernung vieler Kilometer aufzubauen
WLAN, das derzeit typischerweise 54 MBit/s
Intel: WiMAX-Chipsatz für mobile Geräte
Geräte, mit denen die mobile WiMAX-Nutzung möglich ist, wurden bereits vorgestellt. Insbesondere Intel engagiert sich hier stark. Bereits mit der Intel WiMAX connection 2300 hat das Unternehmen einen Chipsatz entwickelt, der in einem Bauelement sowohl WLAN- als auch WIMAX-Übertragung ermöglicht. Später wurde WiMAX zum Bestandteil der Centrino-2-Technologie, wenn auch nur ein optionaler. Zur Consumer Electronics Show im Februar 2008 stellte LG ein WiMAX-fähiges Handy vor; im folgenden Monat kündigte Asus auf der Computermesse CeBIT ein mit WiMAX ausgestattetes Netbook der Marke EeePC an, das bislang allerdings nicht erschienen ist.
http://www.teltarif.de/i/wimax.html?page=3
HTC plant Android-Handy mit WiMAX-Schnittstelle
Unter dem Arbeitstitel Supersonic bereitet HTC derzeit ein Android-Smartphone vor, das auch eine WiMAX-Schnittstelle für den mobilen Internet-Zugang bekommen soll. Das berichtet das Onlineportal Engadget. Wie es im Bericht weiter heißt, soll das Handy im Laufe des Jahres exklusiv beim amerikanischen Mobilfunk-Netzbetreiber Sprint erhältlich sein.
Dem Vernehmen nach bekommt das HTC Supersonic einen 4,3 Zoll großen Touchscreen – ähnlich wie das Windows-Mobile-Smartphone HTC HD2. Weitere technische Details sind noch nicht bekannt. In Deutschland spielt WiMAX für den mobilen Internet-Zugang bislang praktisch keine Rolle.
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