Welche Alternativen gibt es zum Kindle eBook-Reader?

Welche Alternativen gibt es zum Kindle eBook-Reader?

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Ob nun der Kindle Paperwhite 2 oder Kindle Voyage – die eBook-Reader von Amazon setzen aktuell die Trends in der Branche und sind unumstrittener Markführer. Dies liegt hauptsächlich daran, dass das Gerät und die Software einfach zu bedienen sind. Das Display lässt sich gut lesen und mit einem Amazon-Account ist man bereits für einen der größten Online Shops für eBooks registriert.

Zwar hat man über Amazon Zugriff auf eine große Anzahl von Büchern. Allerdings haben Kindle-Reader den großen Nachteil, dass sie das für eBooks weit verbreitete epub-Format nicht unterstützen. Wer also ein eBook in einem anderen Online Shop als Amazon günstiger bestellen möchte, läuft Gefahr, dass er die Datei auf seinem Kindle-Reader nicht abspielen kann.

Der größte Konkurrent: Tolino Vision 2

Der wohl größte Konkurrent zu den Kindle-Readern nennt sich aktuell Tolino Vision 2 und ist aus einer Allianz der stärksten Buchhandelsketten Deutschlands hervorgegangen. Zu diesem Zusammenschluss gehören Thalia, Weltbild, Hugendubel, der Club Bertelsmann, einige unabhängige Buchhändler und die Deutsche Telekom.

Bei diesem Reader hat man die freie Wahl, in welchem Online Shop man seine Bücher kauft. Außerdem kann man seine gesamte Bibliothek später auch zu anderen Anbietern mitnehmen. Technisch steht der Tolino Vision 2 dem Kindle Paperwhite kaum nach. Lediglich das Display strahlt nicht ganz so weiß, dafür ist es wasserdicht. Der Tolino-Reader ist technisch eine sehr gute Alternative, die sich auf einem gleichen bzw. niedrigeren Preisniveau wie der Kindle-Reader bewegt.

Kobo Aura H20 – das beste Display im eReader-Kosmos

Der Hersteller Kobo mausert sich mit seinem neuen Kobo Aura H2O mehr und mehr zu einem respektablen Konkurrenten des Kindle Paperwhites. Zwar ist das Kobo-Gerät teurer, aber es verfügt über ein 6,8-Zoll Display mit einer deutlich höheren Auflösung als der Kindle. Damit werden alle Schriften und Bilder gestochen scharf angezeigt. Der überdurchschnittlich helle Hintergrund sorgt dafür, dass man auch ohne Beleuchtung sehr gut lesen kann, was nicht heißt, dass keine Beleuchtung vorhanden wäre. Auch von der Software her überzeugt das Gerät. Es gibt einen integrierten Online Shop, über den man seine Bücher beziehen kann und das epub-Format wird unterstützt.

PocketBook Touch Lux 2 – eine günstige Alternative

Wer nicht ganz nach den High-End-Readern greifen möchte, der ist mit der PocketBook-Familie gut bedient. Der PocketBook Touch Lux 2, der über einen Touchscreen und Hintergrundbeleuchtung verfügt, überzeugt vor allem mit seinem großen Funktionsumfang. Man kann Notizen machen, das Schriftbild anpassen und es kann vor allem PDFs hervorragend darstellen. Der größte Pluspunkt ist vor allem seine Systemoffenheit. Die PocketBooks erlauben es einem in den verschiedensten eBook-Shops einzukaufen. Wenn man noch mehr Geld sparen möchte, kann man sich auch ruhigen Gewissens für den Basic Touch entscheiden.

Wo sind der Sony und der Trekstor Reader geblieben?

Früher waren Marken wie Sony oder Trekstor ebenfalls große Hersteller in der eReader-Szene. Allerdings haben sie die Produktion von eBook-Readern im letzten Jahr eingestellt und verkaufen nur noch Restbestände wie den Sony PRS-T3 oder den Trekstor Pyrus mini ab. Da diese Geräte mit der aktuellen Generation an eReadern nicht mehr mithalten können, muss man ihnen aber nicht nachtrauern.

Wer sich nun für einen eBook-Reader entschieden hat, kann mit einem Gutschein von couporando.de auf ebook.de günstig seine ersten digitalen Bücher kaufen.

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