Acer Iconia: Notebook mit Touchdisplays

Foto: Acer
Ebook-Reader und Tablet-PCs scheinen in der Welt der Elektronik so langsam eine feste Größe zu werden. Die Tablets mittlerweile wohl noch eher. Und von den Smartphones mit Touchscreen brauchen wir gar nicht zu reden. Mindestens jeder Zweite besitzt schon eins. Somit ist es nicht verwunderlich, dass sich Acer mit dem Iconia etwas mehr oder minder Neues hat einfallen lassen.
Zwei Screens im Notebook werden vielleicht auch bald keine Zukunft mehr im Alltag sein, sondern Realität. Zumal ein Tablet-PC mit aufklappbaren Bildschirmen keine Neuheit ist und ebenso ein Notebook mit zwei Bildschirmen (siehe Lenovo) uns auch nicht mehr schocken kann. So gibt es das neue Iconia aus Taiwan mit zwei Touchscreens, die 14 Zoll vorweisen können. Die physikalische Tastatur fällt dadurch weg. Formtechnisch bleibt es aber gleich. Eine Seite bleibt etwas dicker, da sich dort die Hardware unter einem der Monitore versteckt und die aufklappbare Seite ist weiterhin sehr schlank, da nur ein Display Platz braucht.
Implementiert sind aber hingegen keine absoluten Neuheiten. Die hätten wohl sonst nur den Preis noch weiter in die Höhe getrieben. Also hat man auf einen Prozessor von Intel zurückgegriffen. Der Core i5 sollte aber auch locker für intensivere Nutzung ausreichen, da die Kombination mit 4 GB Arbeitsspeicher aktuell ist. Die 750 GB der Festplatte machen sich allerdings positiv bemerkbar, da viele Notebooks mit „nur“ 500 GB ausgestattet sind. USB 3.0 wartet auf den User für schnelle Datenübertragung.
Ob es sich um einen integrierten Grafikchip handelt oder doch eine Grafikkarte verbaut ist, bleibt anscheinend offen. Aber eher kein gutes Zeichen für Grafikbegeisterte. Dass ein 3G-Modul angeblich nicht integriert ist und nur optional angeboten wird, gefällt uns nicht wirklich. Denn bei einem Preis von 1.499 Euro dürfte man so etwas doch erwarten?! Und jedem sollte klar sein, dass zwei Bildschirme etwas mehr Gewicht mit sich bringen. So soll das Acer Iconia immerhin 2,8 Kilo auf die Waage bringen. Erhältlich ist es ab Ende Januar in Spanien, so wie es heißt.
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