Start Acer Acer baut mit den H9500, H7531D und H5360BD die Beamer-Palette aus

Acer baut mit den H9500, H7531D und H5360BD die Beamer-Palette aus

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Fotos: Acer (H5360BD oben / H7531D unten)

Hersteller wie Acer haben sich eigentlich mehr auf dem Markt der preiswerteren Modelle getummelt. Nun wollen die Taiwaner aber mehr. Der Acer H9500 zielt auf die Gruppe, die neben guter Qualität auch zusätzlichen Komfort wünschen. Der H7531D wird weniger Features haben und somit auch preislich sich etwas unterhalb aufhalten. Das günstigste Modell wird der H5360BD.

Das Prunkstück soll der H9500 werden, der zwar mit 1.080p-Auflösung in die Wohnzimmer kommt, aber aktuell keine 3D-Inhalte wiedergeben kann. Dafür ist eigens eine neue Version angedacht, die laut Acer wohl erst in der zweiten Jahreshälfte in die Läden kommt (Acer H9500BD). Trotzdem kann auch das Topmodell punkten. Über den dynamischen Kontrast von 50.000:1 stolpern wir drüber hinweg und kommen zu den 2.000 Lumen, die geboten werden sollen. Damit besteht zwar eine gute Leuchtkraft. Je nach Umgebung könnte das im sehr dunklen Raum (Heimkino) zu nicht ganz optimalen Ergebnissen führen, während es  sich in sehr hellen Räumen wiederum durchaus positiv auswirken kann.

Nettes Feature ist Lens-Shift. Damit kann die Linse quasi gedreht werden. So kann der Projektor an den Platz, den man zur Verfügung hat, angepasst werden. An der Linse wird gedreht und so kann das projizierte Bild je nach Bedarf verschoben werden. Außerdem ist noch ein 1,5-facher Zoom vorhanden. Texas Instruments hat für die Projektion eine DLP-Spiegeltechnik spendiert. Was ein Vorteil gegenüber den anderen Modellen ist, ist die Berechnungsmöglichkeit von Zwischenbildern. So werden Ruckler deutlich verhindert. Das Bild soll ebenfalls schärfer werden.

Der Acer H7531D ist schnell überblickt. Im Grunde sind es die gleichen Spezifikationen, wie sie sich auch im großen Bruder H9500 wiederfinden. Jedoch muss man sich auf mehr sichtbare Bildabfolgen einstellen, da die Zwischenbildberechnung nicht vorhanden ist. Weiter kann der Beamer auch nur waagerecht hingestellt werden, da keine Lens-Shift-Funktion verbaut wurde. Dafür ist der H7531D auch deutlich günstiger.

Der Dritte im Bunde ist der H5360BD. Dieser muss sich in der in der Auflösung gegenüber den anderen geschlagen geben, da leider nur eine Auflösung von 1.280×720 Bildpunkten verarbeitet wird. Die Bezeichnung „BD“ bedeutet aber gleichzeitig, dass es sich hierbei um einen 3D-fähigen Beamer handelt. Dieser verfügt demnach auch über HDMI 1.4a, über den das digitale Bildmaterial zugespielt werden kann. Die Verfügbarkeit ist unterschiedlich: Während der Acer H9500 (etwa 1.999 Euro) erst ab Mai im Verkauf erscheinen soll, ist der Acer H7531D schon erhältlich und zwar für wesentlich weniger Geld, als die UVP von 1.299 Euro vermuten lässt. Der Acer H5360BD ist für Ende März angedacht und soll um die 799 Euro kosten.